Illustration of a person's hand filling out a sheet with 6 boxes to express what they are grateful for. © Recipes for Wellbeing

Ist Für Dich Das Glas Halb Voll Oder Halb Leer?

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Ist Für Dich Das Glas Halb Voll Oder Halb Leer?

Welche guten Dinge hast du in den letzten Wochen aufgenommen? Wie hat dir diese Erfahrung geholfen, die Negativitätsverzerrung deines Gehirns auszugleichen? Warst du in der Lage, dein Gehirn auszuruhen, anstatt zu viel Zeit im überstimulierten “Reaktionsmodus” zu verbringen? Wenn du unsicher bist, worauf ich mich beziehe, lade ich dich hiermit herzlich ein, zu meinem letzten Artikel “Manifestation des Guten” über das Thema Optimismus, Glück und Neuroplastizität zurückzukehren. Dort habe ich erkundet, wie es möglich ist, das Gehirn für Glück, Positivität und Frieden neu zu verdrahten.

Wenn für dich das Glas immer halb voll ist, wäre es dir vielleicht leichter gefallen, die vorgebrachten Argumente zu akzeptieren und sich auf die von mir vorgestellte Wohlfühl-Aktivität einzulassen; wohingegen du sie vielleicht abgetan hättest, wenn für dich das Glas immer halb leer erscheint. Was sind die Vorteile des optimistischen Denkens nach der “positiven” Psychologie? Die positive Psychologin Bridget Grenville-Cleave beobachtet in dem Buch “Introducing Positive Psychology: A Practical Guide”, wie Optimisten weniger Angst-, Depressions- und Angstzustände erleben; sie haben bessere Bewältigungsmechanismen, eine höhere Lebenszufriedenheit und ein gesteigertes Wohlbefinden; sie haben ein stärkeres Immunsystem, das es ihnen ermöglicht, sich schneller von Operationen zu erholen und sich besser an negative Ereignisse wie schwere Krankheiten anzupassen; und sie geben bei Problemen nicht auf und sind handlungsorientierter als Pessimisten. Das klingt doch gar nicht so schlecht, oder?

Wenn du immer noch Zweifel am Nutzen von Optimismus hegst, dann gehörst Du vielleicht zu einer Art von Pessimisten, die man “Defensivpessimisten” nennt. Diese Leute “nutzen die Erwartung, dass die Dinge schlecht ausgehen werden, als Bewältigungsmechanismus: Sie erbringen bessere Leistungen, als sie sich vorstellen dürfen, was schief gehen könnte, und halten an ihren niedrigen Erwartungen fest” (Bridget Grenville-Cleave). Wenn das deine Sorge ist, könnte es für dich nicht von Vorteil sein, zu lernen, optimistisch und positiv zu sein. Wenn du allerdings daran interessiert bist, weitere Möglichkeiten zu erforschen, um dein Gehirn neu zu vernetzen und zu einer optimistischeren Denkweise zu gelangen, kannst du damit beginnen, über eine negative Erfahrung nachzudenken und die beiden folgenden Fragen zu beantworten, die Grenville-Cleave anbietet:

  • Was für Beweise hast du für deine negative Erklärung oder Überzeugung?
  • Welcher Gegenbeweis fällt dir ein, der nahelegt, dass es nicht wahr ist?

Ich habe festgestellt, dass die Beantwortung dieser beiden einfachen Fragen mir hilft, eine negative Erfahrung mit einer ausgewogeneren und umfassenderen Perspektive zu beurteilen. Was mir auch hilft, ist, mich mit Menschen zu umgeben, die optimistisch und positiv sind, da ich ihre Energie als ansteckend empfinde! In Anlehnung an die vorangegangene Wohlfühl-Aktivität möchte ich dir heute eine Gruppen- oder Teamaktivität vorstellen, die dir helfen kann, das Gute weiterhin in dir aufzunehmen. Es handelt sich um eine Dankbarkeits-Bingo-Aktivität, die sowohl offline als auch online durchgeführt werden kann und eine großartige Übung ist, um Dankbarkeit und Wertschätzung in einer Gruppe von Menschen zu fördern. Es wird besonders gegen Ende eines Prozesses empfohlen (z.B. am Ende des Jahres, um über das Gute, welches dir wiederfahren ist, nachzudenken oder am Ende eines Projekts oder einer Veranstaltung, um deine Bemühungen und Ergebnisse zu feiern). Worauf wartest du noch? Nehme Stift und Papier heraus und mach dich bereit für das Bingo!

Die vollständigen Richtlinien kannst du hier einsehen. Das Thema für den nächsten Monat ist “New Things November”, so dass der nächste Artikel nach Wegen sucht, wie du dich selbst und deine Beziehungen auf eine andere Art und Weise erleben können. Dieser Blogeintrag wurde ursprünglich von Greta Rossi für tbd* geschrieben – klicken Sie hier, um den Originalbeitrag zu sehen. Übersetzung von Sofia Jacobi.

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